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Krisenvorsorge Deutschland

 

Wer sich auf den Ernstfall vorbereitet, kann stets mit dem guten Gefühl leben, in Krisenzeiten sich und seine Liebsten schützen zu können. Krisenvorsorge ist ein wichtiges Thema, welches in der Öffentlichkeit leider nur unzureichend gewürdigt wird. Wie die Ereignisse rund um das Corona-Virus verdeutlichen, kann eine außergewöhnliche Notlage jedoch jederzeit und ohne große Vorwarnung hereinbrechen. Mit der richtigen Vorbereitung und ausreichend Vorräten, können Sie jedoch jeder Notsituation entschlossen entgegentreten.

 

 

Krisenvorsorge – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zum Notvorrat

 

Das Bundesamt rät allen Bürgern, zum Zweck der Krisenvorsorge Notvorräte für eine Mindestdauer von zehn Tagen anzulegen. Eine solche Krisenvorsorgeliste beinhaltet wichtige Lebensmittel, einen sauberen Trinkwasservorrat, eine umfassende Hausapotheke, Desinfektions- und Hygienemittel, Dokumentensicherung, Notstromversorgung und Notgepäck. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, stellen wir Ihnen ein umfangreiches Sortiment an Vorräten und lebenswichtigen Utensilien für den Notfall bereit. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, alle Punkte der Krisenvorsorge Checkliste zu erfüllen, damit Sie sich und Ihre Liebsten im Notfall schützen und versorgen können. In unserem Krisenvorsorge Shop erhalten Sie alles, was Sie für den Notfall benötigen.

Warten Sie nicht länger und sorgen Sie beizeiten vor. Mit wenig Aufwand können auch Sie alles Notwendige tun, um sich passend auf jeden Krisenfall vorzubereiten.

 

 

Wer die Gefahr herunterspielt, handelt fahrlässig

 

Dank unserer modernen Welt genießen Menschen in Deutschland ein großes Maß an Schutz und Versorgungssicherheit. Doch die Vorstellung, diese Sicherheit könne zu jederzeit aufrechterhalten werden, ist ein gefährlicher Irrglaube. In jedem Land und zu jeder Zeit sahen sich Menschen in der Vergangenheit mit außergewöhnlichen Notsituationen konfrontiert. Zwar verfügt Deutschland heutzutage über eine gut ausgebaute Infrastruktur, welche die Versorgung mit Strom, Wasser, Nahrung und medizinischer Behandlung sicherstellt. Jedoch bietet eben jene komplexe Infrastruktur auch zahlreiche Schwachpunkte. Bereits der Ausfall weniger neuralgischer Punkte, kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit von Millionen Menschen haben.

Leider liegt es in der Natur des Menschen, unbequeme Wahrheiten lieber zu verdrängen, als sich ihnen zu stellen. Dies führt dazu, dass Warnhinweise oftmals ignoriert werden, bis es bereits zu spät ist. Sicherheit und Wohlstand haben viele Bürger dazu verleitet, die Möglichkeit einer schwerwiegenden Krise herunterzuspielen. Die Vorstellung, derartige Dinge sehe man höchstens in den Nachrichten über ferne Krisenregionen, ist weit verbreitet.

Die Art der möglichen Krisen ist vielfältig. Nur wer weiß, worauf er sich vorbereiten muss, weiß auch, wie die richtige Vorbereitung aussehen muss.

 

 

Überblick

 

 


Pandemien

 

Die aktuelle Krise aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus 2019-nCoV macht deutlich, welche schwerwiegenden Folgen eine Pandemie haben kann. Die Situation in Ländern wie Italien, Spanien oder der französischen Provinz Grand-Est zeigt, dass selbst die fortschrittlichen Gesundheitssysteme westlicher Industrieländer von einer sich rasch ausbreitenden Krankheit innerhalb weniger Wochen überfordert werden können. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung kann auf diese Weise nicht länger gewährleistet werden.

Damit einher geht ein panikartiger Ansturm auf Apotheken, Lebensmittelgeschäfte und Drogerien. Jeder versucht, in letzter Minute so viele Medikamente, Desinfektionsmittel, Seifenspender, Toilettenpapierpackungen und Konserven zu kaufen wie möglich. Aufgrund begrenzter Lagerkapazitäten und ausgelasteter Lieferketten hat dies zur Folge, dass die örtlichen Vorräte innerhalb kürzester Zeit aufgebraucht werden. Dadurch verstärkt sich wiederum der Reflex der meisten Menschen, noch mehr zu horten. Es kommt zu Massenansammlungen, wildem Gedränge und zahlreichen Diebstählen. Eine traurige Konsequenz hierbei ist, dass sich das Virus hierdurch noch schneller verbreiten kann.

Wer nicht rechtzeitig vorgesorgt hat, läuft Gefahr, ohne ausreichend Schutz dazustehen, wenn beispielsweise der Gang zur Arbeit oder zum Einkaufen ansteht. Der weitere Verkauf von wichtigen Utensilien wie Gesichtsmasken und Desinfektionsmitteln wird in einer solchen Situation, wie vielerorts geschehen, anschließend von staatlicher Seite untersagt. Hierdurch soll die Versorgung der medizinischen Einrichtungen sichergestellt werden. Für Privathaushalte bleibt in diesem Fall jedoch nichts übrig.

Neben Corona hat es in der Vergangenheit bereits zahlreiche weitere Ausbrüche gegeben. Schweinepest, Vogelgrippe und SARS sind nur einige von unzähligen Beispielen. Keine dieser Seuchenausbrüche konnte an die Spanische Grippe von 1920 oder die jetzige Pandemie heranreichen. Doch die Frequenz, mit welcher neue Krankheitserreger auftauchen, macht deutlich, dass jederzeit mit einer weiteren, schweren Epidemie gerechnet werden muss. Aufgrund der globalen Vernetzung mit Flugverkehr, Kreuzfahrten und grenzüberschreitender Personenfreizügigkeit können sich Krankheiten innerhalb kürzester Zeit auf dem gesamten Globus ausbreiten. Geschlossene Grenzen, Flugverbote und Ausgangssperren kommen in der Regel erst zur Anwendung, wenn es bereits zu spät ist.

 


Wirtschaftskrise

 

Wirtschaftskrisen sind ein fester Bestandteil des weltweiten Wirtschaftssystems. Die Ursachen für diese Krisen können dabei unterschiedlicher Natur sein. In einer auf stetiges Wachstum getrimmten Wirtschafts- und Finanzwelt kommt es immer wieder zu Spekulationsblasen, welche früher oder später platzen. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind die Finanzkrise von 2007/2008, das Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende oder die einschneidende Weltwirtschaftskrise von 1929.

Auch äußere Einflüsse wie Kriege, Ölpreiskrisen oder Pandemien können schwerwiegende wirtschaftliche Verwerfungen zur Folge haben. Die Folgen sind meist der Verlust von Arbeitsplätzen und Wohlstand. Bei besonders schweren Krisen wie 1929 besteht zudem die Gefahr einer massiven Inflation, wenn Regierung und Notenbank verzweifelt versuchen, den Markt mit immer größeren Finanzspritzen am Leben zu erhalten. Kaufkraftverlust und ein panikartiger Run auf Lebensmittelgeschäfte waren in dem Fall die Folge.

 


Internationale Krisen

 

In einer immer stärker vernetzten Welt können entfernte politische Krisen eine ungeahnte Eigendynamik entwickeln. Wer sich einen Überblick über die Krisenherde dieser Welt verschafft, wird feststellen, dass vor allem Regionen, die Reich an Ressourcen und Bodenschätzen sind, oftmals im Zentrum von jahrelangen politischen und mitunter auch kriegerischen Konflikten stehen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Nahe Osten, dessen Ölreichtum immer wieder zum Spielball zwischen rivalisierenden Regionalmächten und der Weltmacht USA wird.

Als Industrienation mit verhältnismäßig wenig Rohstoffen ist Deutschland auf eine unablässige Versorgung aus einer Reihe politisch instabiler Weltregionen abhängig. Das birgt neben der Gefahr, als unbeteiligter Dritter in einen lokalen Konflikt hineingezogen zu werden, zudem reichlich Potenzial für Erpressungsversuche. So ist Deutschland beispielsweise enorm abhängig von russischem Gas.

 


Naturkatastrophen

 

Naturkatastrophen stellen eine ernsthafte Bedrohung dar. Sie können in vielfältiger Form auftreten und das tägliche Leben auf verschiedene Art und Weise beeinträchtigen. Am häufigsten treten hierbei Unwetter auf. Orkane, heftige Gewitter sowie andauernder Starkregen können in den hiesigen Breitengraden jedes Jahr auftreten. Die Schäden, welche dadurch angerichtet werden, sind beträchtlich. So waren beispielsweise 2010 während des Sturmtiefs Xynthia eine halbe Millionen Haushalte in Frankreich ohne Strom. Gleichzeitig kam es zu erheblichen Schäden an Stromleitungen, Brücken und Eisenbahnnetzen in weiten Teilen Deutschlands. Wissenschaftler sagen voraus, dass Häufigkeit und Stärke schwerer Stürme in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eher noch zunehmen werden.

Auch Feuer kann großen Schaden an wichtiger Infrastruktur verursachen. Die Ursachen für eine sich unkontrolliert ausbreitende Feuersbrunst sind vielfältig: Fahrlässigkeit, Fehler in der Elektrik, Unfälle, etc. Besonders in Raffinerien, Chemiefabriken oder Kraftwerken können Brände große Schäden anrichten, bevor es der Feuerwehr gelingt, sie unter Kontrolle zu bekommen. Kommt es zum großflächigen Austritt giftiger Gase, kann eine Evakuierung der umgebenden Bewohner notwendig werden.

Eine weitere Gefahr stellt Hochwasser dar. Das Rekordhochwasser des Sommers 2013 ist vielen Menschen in Erinnerung geblieben. Weite Teile im Osten, Norden und Süden Deutschlands standen über viele Tage hinweg unter Wasser. Unzählige Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen und im Zweifelsfall in hastig zusammengestellten Notunterkünften absteigen. Aufgrund stark eingeengter Flussverläufe und mangelnder Abflussmöglichkeiten für überschüssiges Wasser, kann grundsätzlich jede Region in Deutschland von einer solchen Krise betroffen werden. Weil im Zuge der stärker werdenden Unwetter auch die schlagartigen Niederfälle zunehmen, steigt dieses Risiko in den kommenden Jahren eher noch.

Obwohl die vergangenen Winter in Deutschland vergleichsweise milde waren, wäre es ein Trugschluss, zu glauben, dass starke Schneefälle der Vergangenheit angehören. Großflächige Stromausfälle, welche Hunderttausende Menschen ohne Licht und Heizung zurücklassen, wie z. B. 2005 im Nordwesten Deutschlands geschehen, sind jederzeit wieder möglich. Werden hierdurch auch Straßen- und Schienenverkehr beeinträchtigt, kann es schnell zu Versorgungsengpässen kommen.

 


Krieg und Terror

 

Obwohl Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten glücklicherweise von den zerstörerischen Folgen eines Krieges verschont geblieben ist, bedeutet dies nicht, dass auch die kommenden Jahrzehnte zwangsläufig ähnlich friedlich verlaufen werden. Zudem können auch entfernte Konflikte unvorhergesehenen Einfluss auf das tägliche Leben haben. So hat beispielsweise der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bereits aufgezeigt, dass ein vermeintlich ferner Krisenherd sich negativ auf Deutschlands Versorgung mit Gas auswirken kann.Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass im Falle eines militärischen Konfliktes neben den eigentlichen militärischen Zielen die Infrastruktur und Industrie eines Landes zu den ersten Dingen gehört, welche von großflächigen Zerstörungen betroffen sind. Zerstörte Brücken und Eisenbahnnetze können rasch zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Versorgungslage der jeweiligen Bevölkerung führen. Auch viele andere wichtige Dinge wie die Strom- und Wasserversorgung oder Krankenhäuser können rasch in Mitleidenschaft gezogen werden.Jenseits eines bewaffneten Konfliktes in Deutschland existiert ferner die deutlich realistischere Bedrohung durch Terrorismus. Dabei stellen bloße Bombenanschläge keineswegs die größte Bedrohung für Sicherheit und Versorgung dar. Die eigentliche Gefahr geht vielmehr vom sogenannten Cyberterrorismus aus. Immer wirkungsvoller werdende Cyberwerkzeuge wie Viren und Trojaner erlauben es sowohl Staaten wie auch Terroristen und Kriminellen, innerhalb kurzer Zeit weite Teile der Infrastruktur eines Landes lahmzulegen. Die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft sorgt gleichzeitig dafür, dass immer größere Bereiche der Gesellschaft durch solche Hacker-Angriffe geschädigt werden können.

 


Großflächiger Stromausfall

 

Ein großflächiger Blackout kann aus den verschiedensten Gründen eintreten. Seine Folgen wären jedoch, abhängig von der Dauer des Stromausfalls, gravierend. So besteht beispielsweise die Gefahr, dass staatliche oder kriminelle Hacker wichtige Elemente der Strominfrastruktur kapern und lahmlegen. Ein derartiges Szenario ereignete sich im Winter 2015, als russische Hacker einen erfolgreichen Angriff auf die Steuerung der Stromversorgung in der Westukraine durchführten. Die Folge war, dass 225000 Menschen während Eiseskälte ohne Strom ausharren mussten. Damals handelte es sich laut Sicherheitsexperten lediglich um einen Testlauf. Das Bundesamt für Sicherheit und Elektronik warnt, dass das Stromnetz im Ernstfall für Tage oder gar Wochen lahmgelegt werden könnte.

Eine weitere Gefahrenquelle stellt indes die stetig fortschreitende Umstellung auf erneuerbare Energien dar. Traditionelle Kraftwerke, welche auf Grundlage von Kohle oder Kernkraft Strom erzeugen, gelten als die wichtigen Grundpfeiler der sogenannten Grundlast. Dadurch, dass diese allmählich durch Windkraft- und Solaranlagen ersetzt werden, die von Tageszeit und Wetter abhängig sind, ergeben sich von Jahr zu Jahr größer werdende Schwankungen der Netzfrequenz im deutschen und europäischen Stromnetz. Dies macht Stromausfälle zunehmend wahrscheinlicher.

Auch andere Ereignisse wie Unwetter, Verkehrsunfälle oder Tiefbauarbeiten können auf lokaler Ebene Einfluss auf das Stromnetz haben. Diese können sich anschließend aufgrund von Kaskaden-Effekten schlagartig weiterverbreiten. So führte 2018 das Sturmtief Frederike zu weitreichenden Stromausfällen und 2005 wurde das Münsterland infolge starker Schneefälle in die Dunkelheit gestürzt.

 


Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Wie all diese Beispiele verdeutlichen, gibt es eine Vielzahl an möglichen Krisenursachen. Jede von ihnen kann dabei das alltägliche Leben und die Versorgung der Bevölkerung auf ihre eigenen Weise negativ beeinflussen. Um dem adäquat entgegentreten zu können, ist eine vernünftige Vorbereitung notwendig. Dies hat nichts mit unangemessener Panik zu tun. Ein Blick auf das Treiben in den Supermärkten und Apotheken während der Corona-Krise zeigt, dass nur jene Panik haben, welche sich nicht richtig auf den Ernstfall vorbereitet haben.

 


Rechtzeitige Krisenvorsorge und Rücksichtnahme

 

Falls Sie alle Ratschläge beherzigen und sich ausreichend für den Krisenfall vorbereiten, können Sie jeder Situation gelassen entgegenblicken. Auch dies ist im Falle einer Krise von entscheidender Bedeutung. Wer in Panik gerät, handelt irrational und gefährdet auf diese Weise sich und andere. Mit einer abgearbeiteten Krisenvorsorge Einkaufsliste kann diese Panik leicht vermieden werden.

Weil leider nicht jeder so umsichtig handelt, wird es im Krisenfall stets zu Versorgungsproblemen für manche Menschen kommen. Unvorhergesehene Ereignisse können jeden treffen. Doch nur, weil jemand in einer Notsituation in größere Schwierigkeiten gerät, bedeutet dies nicht, dass er oder sie selbst die Schuld dafür trägt. Schlussendlich ist jeder um seine eigene Sicherheit und die seiner Liebsten besorgt. Es ist daher wichtig, dass während einer Krise das Miteinander und die Menschlichkeit nicht zu kurz kommen. In der Not müssen Menschen stärker zusammenhalten als in Zeiten des Überflusses. Indem man sich gegenseitig hilft, steht jeder einzelne besser da. Daher sollten Sie stets darauf achten, Ihren Mitmenschen im Krisenfall beiseitezustehen. Vor allem Kinder und Ältere bedürfen in solchen Situationen eines besonderen Schutzes.

 

Durch Hilfsbereitschaft und mit der richtigen Vorbereitung können wir jeder Krise meistern!

 

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